Extrakonzerte

Extrakonzert

Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr


Musical Theater Basel


«AMATO BENE!»


ANDREAS SCHOLL Countertenor

Jan schultsz, Dirigent

 

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL Wassermusik

aus Suiten 1 F-Dur und 2 D-Dur (HWV 348,349)

Rezitativo «Pompe vane di morte» und Aria «Dove sei? Amato bene!», aus  Oper «Rodelina»

Rezitativo «Chi mi chiama alla gloria» und Aria «Se parla nel mio cor», aus Oper «Giustino»

Aria «Va tacito e nascosto» aus Oper «Giulio Cesare»

ARVO PÄRT Aus Wallfahrtslied: Vater unser; Es sang vor langen Jahren

FELIX MENDELSSOHN Konzert-Ouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt, op. 27 (MWV PS)

LUDWIG VAN BEETHOVEN Wellingtons Sieg, op 91 

 

 



Preisermässigungen für das Extrakonzert siehe hier.

Verkauf Tickets bei Bider und Tanner und allen üblichen Vorverkaufsstellen. 

Das Extrakonzert ist Andreas Scholl, einem der bedeutendsten und gefragtesten Countertenöre unserer Zeit gewidmet. Ausgebildet an der Schola Cantorum Basiliensis, ist er inzwischen dort selbst als Dozent tätig. Viele Auszeichnungen und Ehrungen hat er seither erhalten. Als Opernsänger wirkte Andreas Scholl in verschiedenen Opern Händels mit, aus denen er einige der besten Arien vortragen wird. Ebenso gehören die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Arvo Pärt zu seinem Repertoire. Die Konzert-Ouvertüre «Meeresstille und glückliche Fahrt» von Felix Mendelssohn basiert auf zwei Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe. Mendelssohn übernimmt jedoch nur die beiden Titel, darüber hinaus hat das Werk als reine Instrumentalkomposition keinen weiteren Bezug zum Text der Gedichte. «Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria» ist ein sinfonisches Schlachtengemälde, das Ludwig van Beethoven anlässlich der 1813 bei Vitoria-Gasteiz im Baskenland stattgefundenen Schlacht zwischen Briten und Franzosen schrieb. Das Werk feiert den Sieg Grossbritanniens über Napoleon. Das Werk wurde vom Wiener Publikum begeistert aufgenommen. An der Uraufführung wirkten alle grossen Komponisten Wiens mit, u. a. Antonio Salieri als einer der beiden Dirigenten, Giacomo Meyerbeer spielte im Orchester. Verarbeitet wurde zu Beginn das britische Lied «Rule, Britannia!» und am Ende ist die britische Nationalhymne «God save the King» (bzw. «Queen») zu hören.