Abo-Konzerte

1. Konzert

Freitag, 20. September 2019, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel


Vorkonzert: 18.15 Uhr


 

«viva italia» 

 


FELIX KLIESER Horn
JAMES LOWE Dirigent

 

G. ROSSINI Ouvertüre «Barbier von Sevilla»
W. A. MOZART Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur, KV 495
LUIGI CHERUBINI Sonate Nr. 2 für Horn und Streicher
FELIX MENDELSSOHN Sinfonie Nr. 4 A-Dur «Italienische»

 



Der Hornist Felix Klieser fällt auf: als preisgekröntes Ausnahmetalent auf seinem Instrument, als souverän-witziger Vermittler – und weil er mit den Füssen spielt. Selbstironisch heisst seine Biografie «Fussnoten». In Mozarts glanzvollem Hornkonzert wird er sein virtuoses Können zeigen, ebenso in Luigi Cherubinis Sonate für Horn und Streicher.
Schwungvoll beginnt der Abend mit Gioacchino Rossinis Ouvertüre aus dem «Barbier von Sevilla», 1816 für die Karnevalssaison in zwei Wochen entstanden. Das Römer Publikum war, zwar erst am zweiten Abend, vom atemberaubenden Tempo der Musik des erst  vierundzwanzigjährigen Komponisten so begeistert, dass es ihn in einem Fackelzug ehrte. Das Thema des Abends, «Viva Italia», nimmt auch Mendelssohns 4. Sinfonie auf, die «Italienische» genannt. Sie ist ein musikalisches Kaleidoskop des Landes; inspiriert von Bildern,
Landschaften und Klängen von Mendelssohns Italienreise, ist sie lebensfroh, voller Energie und Esprit und gehört zu den meistaufgeführten Orchesterwerken des Komponisten.
Auf seine italienische Reise macht sich das Collegium Musicum Basel unter der Leitung des charismatischen britischen Gastdirigenten James Lowe.



2. Konzert

Sonntag, 3. November 2019, 17.00 Uhr, Martinskirche Basel


Vorkonzert: 16.00 Uhr


 

«GLORIA»

 

TRINE WILSBERG LUND Sopran
BASLER MÜNSTERKANTOREI, Leitung: ANNEDORE NEUFELD
JOHANNES SCHLAEFLI Dirigent

 

FRANZ SCHUBERT Sinfonie-Fragment D 936
                                          Sinfonie h-moll «Unvollendete» D 759
WOLFGANG AMADEUS MOZART Exsultate Jubilate KV 165
FRANCIS POULENC Gloria

 



Unvollendet-vollendet?

Vollkommen ist der Hörgenuss bei Schuberts berühmter «Unvollendeten», der Sinfonie in h-moll. Sicher sind das eingängige Thema und letzlich auch das Geheimnis ihrer Entstehung der Grund für die andauernde Popularität der Sinfonie. Ebenfalls unvollendet blieb Schuberts Entwurf zu einer Sinfonie in D-Dur, an der er in den letzten Wochen seines kurzen Lebens arbeitete.
Ein strahlendes Glanzlicht wird die bekannte Sopranistin Trine Wilsberg Lund der Solomotette «Exsultate, jubilate» aufsetzen, die Mozart als 16jähriger auf seiner dritten Italienreise für Sopran und Orchester schuf. Die Norwegerin singt auch den Solopart in Francis Poulencs geistlichem Chorwerk «Gloria», für dessen Aufführung sich das CMB mit der Münsterkantorei unter der Leitung von deren Dirigentin Annedore Neufeld zusammentut.



3. Konzert

Freitag, 7. Februar 2020, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel


Vorkonzert 18.15 Uhr


 

«preisträger»

Preisträger des Internationalen ARD-Wettbewerbs München 2019 

 

Joe christophe Klarinette

kai strobel Marimba

Andrea Cellachi FAGOTT

JOHANNES SCHLAEFLI Dirigent

 

Joseph Haydn Ouvertüre "Il mondo della luna"

W.A. Mozart Klarinettenkonzert A-Dur KV 622

Emmanuel Séjourné Konzert für Marimba und Streicher

Carl Maria von Weber Fagottkonzert F-Dur



Der 68. ARD-Musikwettbewerb ist für die Fächer Klarinette, Violoncello, Fagott und Schlagzeug ausgeschrieben.

Die Nachwuchsförderung ist dem Collegium Musicum Basel ein wichtiges Anliegen: Dazu gehören seit Jahrzehnten die bei unserem Publikum so beliebten Preisträgerkonzerte mit jungen Solistinnen und Solisten. Der Internationale Musikwettbewerb der ARD ist einer der renommiertesten seiner Art; in jährlich wechselnden Kategorien messen sich in München etwa 200 Kandidaten aus bis zu 40 Ländern. Für viele heute weltberühmte Künstlerinnen und Künstler war die Auszeichnung beim ARD-Musikwettbewerb ein Sprungbrett für ihre Karriere, darunter Heinz Holliger, Christoph Eschenbach, Jessye Norman, Anne Sofie von Otter, Thomas Quasthoff oder Sol Gabetta, um nur einige zu nennen.



4. Konzert

Freitag, 27. Màrz 2020, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel


Vorkonzert: 18.15 Uhr


 

«west-östlicher diwan»


MAXIMILIAN HORNUNG Cello
JOHANNES SCHLAEFLI Dirigent

 

FELIX MENDELSSOHN Ouvertüre «Die Hebriden»
ROBERT SCHUMANN Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129
VAJA AZARASHWILI Konzert für Violoncello und Streicher
ZOLTÁN KODÁLY Tänze aus Galánta
JOHANNES BRAHMS Ungarische Tänze Nr. 1, 3, 10



Inspiriert von den schottischen Hebriden-Inseln über Ungarn bis zur facettenreichen Klangsprache Georgiens, verspricht unser Programm eine spannende West-Ost-Begegnung, einen musikalischen, interkulturellen Dialog mit Werken von Mendelssohn, Schumann, Brahms und Kodály. Eine eher unbekannte Trouvaille ist das aus den 1970er-Jahren stammende Cellokonzert des Georgiers Vaja Azarashvili mit seinem nostalgischen, neo-romantischen Ton – interpretiert vom bekannten deutschen Cellisten Maximilian Hornung. Gefeiert für seine Stilsicherheit und musikalische Reifehat der zweifache ECHO Klassik-Preisträger die internationalen Konzertpodien erobert.
Das gleiche Konzert findet Samstag, 28. März 2020, 19.30 Uhr in Kreuzlingen, Campus Aula statt.



5. Konzert

Freitag, 15. Mai 2020, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel


Vorkonzert: 18.15 Uhr


 

«fazil say»


FAZIL SAY Klavier
JOHANNES SCHLAEFLI Dirigent

 

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre zu «Coriolan» op. 62
ROBERT SCHUMANN Klavierkonzert a-moll op. 54
FAZIL SAY Klavierkonzert Nr. 3 «Silence of Anatolia» op. 11
PETER I. TSCHAIKOWSKY Ouvertüre «Romeo und Julia

 



«Er ist nicht nur ein genialer Pianist, er wird zweifellos einer der grossen Künstler des 21. Jahrhunderts sein», schrieb «Le Figaro» über Fazil Say. Zum zweiten Mal ist der türkische Starpianist zu Gast beim CMB – wir freuen uns auf das Wiedersehen und sind geehrt, mit ihm ein Konzert zu geben.
Noch nie war er in Basel mit dem Schumann-Klavierkonzert zu hören; auch «Silence of Anatolia » präsentiert er hier zum ersten Mal. Dieses eindrückliche Klavierkonzert zeigt eine andere Facette des herausragenden Musikers - die des erfolgreichen Komponisten. Seit über fünfundzwanzig Jahren begeistert Fazil Say auf allen grossen Bühnen der Welt; vielfach ausgezeichnet, ist er in der Klassik ebenso zuhause wie in der zeitgenössischen Musik. Die EU ernannte den charismatischen Künstler zum «Botschafter des interkulturellen Dialogs.



6. Konzert

Freitag, 26.. Juni 2020, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel


Vorkonzert: 18.15 Uhr


 

«sommerträume»  

 


BENJAMIN SCHMID Violine
JOHANNES SCHLAEFLI Dirigent

 

JOHANNES BRAHMS Violinkonzert D-Dur op. 77
ANTONÍN DVOŘÁK Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88



Die Stille eines Sommermorgens am See war für Frühaufsteher Brahms die köstliche Inspiration für sein erstes (und einziges) Violinkonzert. Von der zeitgenössischen Musikwelt zwar gespannt erwartet, fiel die Reaktion ernüchternd aus: «Kein Konzert für, sondern gegen die Geige!» hiess es.
Heute hat, was früher als fast unspielbar galt, jeder grosse Geiger im Repertoire. Seine Verbundenheit zur böhmischen Heimat brachte Antonín Dvořák mit der Sinfonie Nr. 8 zum Ausdruck; ein strahlendes Werk in G-Dur, mit poetischen Momenten und musikalischen Landschaftsbildern, entstanden auf seinem Sommerlandsitz in Vysoká. Es lässt ahnen, von welch grossartiger Stimmung und Schaffenskraft Dvořák in diesen Sommern erfüllt war und ist bezeichnend für die Freiheit, die er sich in seiner neuen Sinfonie herausnahm.
Der bekannte österreichische Violinist Benjamin Schmid ist unser Solist in diesen «Sommerträumen»; neben der Klasssik hat er sich auch als Interpret zeitgenössischer Musik bis hin zum Jazz einen Namen gemacht.