Rui Lopes

Der Portugiese Rui Lopes, der von der "New York Times" als „äusserst begabter Fagottist“ und  von "Gramophone"  als  „hochmusikalisch  und  virtuos“  bezeichnet  wurde,  nahm  sein Fagottstudium mit 18 Jahren auf. Sein musikalisches Temperament und seine Virtuosität wurden rasch anerkannt und mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem ersten Preis im  Interpretationswettbewerb  von  Estoril  (Lissabon).  Als  Solofagottist  spielte  er  z.B.  im Orchestre  de  Paris,  im  Ensemble  Modern  Orchestra  und  im  Zürcher  Kammerorchester unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Esa-Pekka Salonen und Pierre Boulez. Dank seines breitgefächerten Repertoires hatte Rui Lopes die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Giovanni Antonini, Maurizio Polini und Jiri Belohlavek zusammenzuarbeiten. Als Solist spielte  er  unter  anderem  mit  dem  English  Chamber  Orchestra,  dem  Tschechischen Kammerorchester, dem Chamber Orchestra Kremlin (Moskau), der Camerata Antiqua de Curitiba  (Brasilien),  dem  Finnish  National  Opera  Orchestra  (Helsinki),  dem  Orquestra Sinfónica  Portuguesa,  den  Chaarts  (Boswil)  und  dem  Sinfonieorchester  Basel. Einen besonderen Schwerpunkt im Leben von Rui Lopes bildet die Kammermusik. So spielte er beim Ensemble Nacional Español de Música Contemporanea, ist Mitglied des Ensemble Laboratorium,  des  Trio  Almaviva  und  des  Lucerne  Wind  Ensemble.  Er  konzertierte  bei Festivals  wie  dem  Schleswig-Holstein  Musik  Festival,  Festival  Bohuslav  Martinů (Tschechien),  Sonoro  (Rumänien),  Crusell-Festival  (Finnland),  Oficina  de  Música  de Curitiba  (Brasilien),  Stellenbsoch  International  Chamber  Music  Festival  (Südafrika), dem Lucerne Festival und im Mai 2015 hatte er sein 'Debut' an der Carnegie Hall, New York. Seine letzte CD, 'Through Time', als Solist mit dem English Chamber Orchestra, fand in der internationalen Presse grössten Anklang.

 

www.rui-lopes.com



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